1000 JAHRE TUOSIBRUNNO

Tausend Jahre Thuisbrunn ist ein Grund ein Jubiläum zu feiern. Tausend Jahre das sind historisch nachweisbar Tausend Jahre arbeiten und feiern, hoffen und bangen, lieben und leiden, leben und sterben, das sind Tausend Jahre Vorgeschichte UNSERES Lebens.

Zu den ganz frühen Zeugnissen tierischen Lebens in unseren Fluren zählt der Fund eines vor 140 Millionen Jahren versteinerten Seeigels. Aber auch die Fundstätte eines Hockergrabes im Flurbereich Brennbühl weist auf eine Besiedlung aus der Steinzeit hin. Bei unseren Ausgrabungen im Jahre 2004 wurden Gegenstände gefunden die auf die Anwesenheit der Kelten hinwiesen. Im Rahmen einer Ausstellung stehen weitere Informationen zur Verfügung.

Da im Gebiete Thuisbrunns die Wenden (auch Slaven genannt) noch bis in das 11. Jahrhundert heidnischen Gebräuchen anhingen, schien es Kaiser Heinrich II. ratsam, die zu seinem Gebiete gehörenden 14 Orte, darunter auch TUOSIBRUNNO, welches dem Königshof Forchheim angeschlossen war, dem von ihm selbst neu gegründeten Bistum Bamberg einzuverleiben. Der Kaiser versprach sich unter der geistlichen Oberherrschaft eine schnellere und durchgreifendere Christianisierung der Bevölkerung. Die Übergabe fand am 1. November 1007 statt und wird in einer Urkunde bezeugt. Die Urkunde schließt:"Gegeben am 1. November in der 5. Indikation, im Jahre der Fleischwerdung des Herrn 1007, im 6. Jahre der Regierung Heinrich II.. Geschehen zu Frankfurt. Filiciter amen".

Bis zum Jahre 1978 bildeten die Orte Thuisbrunn, Haidhof, Hohenschwärz, Neusles, Höfles und Haselstauden die Gemeinde Thuisbrunn.

Das 1971 genehmigte Wappen (siehe unten) beschreibt sich wie folgt: Geviert von Silber und Schwarz mit einem schmalen blauen Wellbalken, belegt mit einem goldenen Quaderturm. 1978 wurde Thuisbrunn in einem "Staatsstreich", genannt Gebietsreform, "zur Stadt (Gräfenberg) erhoben". (F.M.)

 © 2007 by www.Thuisbrunn.com   |   Impressum